Katharina Schlangenotto - Yoga Coaching Kommunikation

Über mich

Ich bin Katharina Schlangenotto, Jahrgang 74, verheiratet, gebürtige Ostwestfälin, Juist-Fan, Pfalzliebhaberin, Meran verliebt, Ex-USA-Ostküsten-Austauschschülerin mit Hassliebe zu Amerika und Ex-Querflötenvirtuosin, Reise & Wohlfühl-Bloggerin, wissbegierig, Spätschläferin, Naturfetischist, Slow Traveller, undogmatische Flexitarierin, Hunde- und Menschenfreundin. Ich kann ziemlich gut gute Laune verbreiten und andere dabei mitreißen, sagen Freunde. Darauf bin ich stolz. Wenn mir jemand anbieten würde, mein Leben noch einmal leben zu können, würde ich ein paar Dinge rückblickend anders machen. Da das nicht passieren wird, habe ich mich für Zufriedenheit entschieden. Ich finde, dass Zufriedenheit maßlos unterschätzt wird.

Hier geht es zu meinem Steckbrief und den Qualifikationen.

Wer die Welt bewegen will, soll sich zuerst selbst bewegen. (Sokrates)

Über Yoga zum Slow Yoga, über Coaching zum Slow Coaching

Ganz ehrlich: die Welt wird mir zu schnell. Nehmen wir das Beispiel Yoga. Selbst im Yoga, so scheint es mir, dreht sich plötzlich alles um Schwitzen und Workout und damit das nicht so lange dauert, werden Stunden statt in 90 Minunten in Fitnessstudios für 60 oder gar 45 Minuten angeboten. Da komm ich nicht mit. Zu schnell, zu wenig nachhaltig. Ich will aussteigen.

Ich brauche sie, die Langsamkeit, damit ich selbst nicht untergehe in dem alltäglichen Wahnsinn. Ich will ganz ehrlich zu Ihnen sein. Ich habe nicht immer so gedacht und schon gar nicht gelebt. Bis zum Jahr 2010, da war Schluss mit lustig und statt auf der Überholspur fand ich mich in einer Burn-Out-Klinik wieder. Für ganze drei Monate. Aus, vorbei, nix mehr schnell und mal eben. Es ging einfach nicht mehr. Anzeichen des Körpers? Gab es, die habe ich getrost ignoriert.

Ich hatte sehr viel Glück. Mein damaliger Arzt hat mir frühzeitig klar gemacht, dass es so nicht weitergehen könnte. Ich habe auf ihn gehört und mir Hilfe gesucht. Und bin im Nachhinein unendlich dankbar für diese (Aus-) Zeit, denn sie hat mein Leben nachhaltig umgekrempelt. Falsch. ICH habe mein Leben in die Hand genommen und bewusst und aktiv Dinge verändert. Ich habe gelernt, was Freiheit und Eigenverantwortung bedeuten und dass alles seinen Preis hat.

Yoga hat mich in dieser Zeit begleitet. Damals war mir gar nicht klar war, was für eine wichtige Rolle es spielte, ich habe es einfach gemacht. Yoga ist für mich keine körperliche Ertüchtigung (mehr), sondern eine Weltanschauung, die mich selbst einschließt. Yoga ist ein Weg zu mir selbst, der mich immer wieder an Grenzen führt, und davon sind die körperlichen Grenzen eher die Harmlosen. Viele Techniken, die ich später im systemischen Coaching kennen gelernt habe, habe ich in den philosophischen Schriften des Yoga wieder entdeckt. Die sind zum Teil mehr als 2.000 Jahre alt.

Eine Frage der Haltung

Ich habe Antworten gesucht auf Fragen, auf die es zum Teil einfach keine Antworten gibt. Durch Biographie- und Wertearbeit und das Reiss Profile im Rahmen meiner Coaching Ausbildung habe ich auch im Nachgang zu meiner Zeit in der Burn-Out-Klinik sehr viel über mich selbst gelernt.

Sowohl im Coaching als auch im Yoga geht es aus meiner Sicht um die Haltung – die innere wie die äußere Haltung. Kennen Sie Ihre Haltung? Wirklich? Schauen Sie einmal in den Spiegel. Was sehen Sie? Meistens, das haben Sie vielleicht zumindest an anderen beobachtet, spiegelt sich die innere Haltung in der äußeren wider und umgekehrt. Daraus schließe ich, dass Körper und Geist untrennbar voneinander und als Einheit zu betrachten sind. Ich habe es genauso erlebt: ohne die Mitarbeit des Körpers hätte sich bei mir auch die innere Haltung nicht verändert. Darum verbinde ich heute Yoga und Coaching miteinander.

In der Ruhe liegt die Kraft

Die heutige Gesellschaft hat es geschafft, beinah jeden von uns zu einem ferngesteuerten Wesen werden zu lassen. Wir lassen uns mitreißen vom Tempo der Zeit und finden das für eine Weile sogar cool. Aus eigener Erfahrung und im Umgang mit meinen Schülern und Coachees bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass dieses Tempo und Gesundheit auf Dauer nicht zusammen passen.

Das alte Sprichwort „In der Ruhe liegt die Kraft“ scheint mir so wahr und vor allem wichtig wie nie. Ohne innere Ruhe und Stabilität finden wir sie nicht, die Klarheit und die Gesundheit. Wir müssen hinschauen und die Sprache verstehen, die der Körper mit uns spricht.

Slow Coaching, Slow Yoga, Slow Communication

Im September 2010 habe ich eine Yoga Ausbildung im Stil des Sivananda Yoga begonnen, die ich nach einem Jahr aus privaten Gründen abgebrochen habe. Nach dem Burn-Out in 2011 begann meine 18 monatige Ausbildung zum systemischen Coach, die ich im Dezember 2013 beendet habe. Daran angeschlossen habe ich den Reiss Profile Master.

Im November 2015 habe ich meine zweijährige Ausbildung zur Hatha Yogalehererin und zum YogaCoach abgeschlossen. Ich bin zertifiziert nach den Vorgaben der American Yoga Alliance (AYA). Für mich ist Yoga keine hochspirituelle Erfahrung, die jemand in Indien als Eremit auf einem Stein erleben kann, sondern eine alltagstaugliche Lebensanschauung für das Hier und Jetzt.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass sehr viele Menschen auf den Slow-Geschmack kommen. Und zwar nicht nur auf dem Teller. Auch wenn das ein guter Anfang wäre.

Ich freu mich auf die Zukunft. Kommen Sie mit?

Herzliche Grüße,

Ihre Katharina Schlangenotto